Foto - und Medien - Chronik

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  • 07.09.19 - Illumination des Pumpenhauses anlässlich des                                                           Tages des offenen Denkmals 2019

            (Traumfotos von Gerd Wehlack)

  • 20.07.2019 - Presse INFO des Fördervereins:

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wenn man mit Besuchern oder Wanderern, die nicht in unserer Region leben, spricht, wissen die Wenigsten, dass es sich bei den tiefen Löchern im Saarkohlewald hinter Itzenplitz nicht um Bombentrichter aus dem

2. Weltkrieg, sondern um teilweise uralte Kohlelöcher oder Bauerngruben, also um sogenannte Pingen handelt. Doch selbst bei Anwohnern ist das Wissen um diese Relikte der Kohlezeit nicht sehr ausgeprägt.

 

Der Förderverein legt nun, um den Besuchern einen Eindruck des frühen Kohleabbaus zu vermitteln, derzeit ein Pingenfeld am Itzenplitzer Pingenpfad im Wald frei. Selbst an diesen Bauerngruben bemerkt man die landschaftsverändernde Kraft des Bergbaus.

 

Warum es die Pingen gibt, wie sie entstanden sind und dass damit bei uns die Wiege des Bergbaus an der Saar steht, können sie der nachfolgenden Information entnehmen.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn sie über unsere Aktivitäten berichten würden.

 

Rüdiger Zakrzewski

Vors. des Fördervereins

 

 

   

Der Förderverein „Itzenplitz“ formt die Pingenlandschaft.  

Fürsten, Freiherrn, Bauerngruben !!!!!

 

Der Förderverein „Historische Grubenanlage Itzenplitz“ hat mit dem Sichtbar- und Erlebbar machen der Pingen und Schürfe im Saarkohlewald hinter der Grube Itzenplitz am Itzenplitzer Pingenweg begonnen.

 

Nachdem der Verein mit Unterstützung der Bevölkerung, der Sponsoren, sowie mit der Hilfe von Gemeinde, Land und RAG das vom Verfall bedrohte Pumpenhaus im Itzenplitzer Weiher restauriert hat, widmet sich der Verein nun zahlreichen neuen Aufgaben.

 

Derzeit entsteht, so der Vors. des Vereins, Rüdiger Zakrzewski, am Itzenplitzer Pingenweg umrahmt vom herrlichen Saarkohlewald hinter der Grube Itzenplitz durch das Entfernen von Laub und Hecken ein Stück der originalen Pingenlandschaft ohne Zusätze und Schnörkel, wie sie sich den Menschen nach Ansicht von Experten zur Zeit des Kohleschürfens vom

15. Jahrhundert bis teilweise nach dem 2. Weltkrieg dargestellt hat.

 

Informationen die man auch mit dem Handy abrufen kann, werden die Betrachter über die Pingen und Ihre Bedeutung in der Geschichte des Bergbaus informieren.

 

Der Verein wird allerdings mit einer Stele, gefertigt von einer Künstlerin des Vereins, daran erinnern, dass in diesen Wäldern der Kohleabbau an der Saar seinen Anfang nahm.

 

Die Itzenplitzer Pingen und Schürfenlandschaft, die sich vom Wald hinter dem historischen Bergwerk in Richtung Steigershaus, Merchweiler, Fünffingerweg und Rußhüttertal in Heiligenwald zieht, ist mit über 300 Pingen und Schürfen die größte im Saarland.

 

Es weiß niemand genau, wann im 14. oder

15. Jahrhundert im dichten Urwald, der von zahlreichem Wild, von Bär und Wolf besiedelt war, von einem Jäger oder Sammler entdeckt wurde, dass die schwarzen Steine aus den an der Erdoberfläche austretenden Kohleflözen, auch brannten.

 

Aber ab dieser Zeit, etwa als Kolumbus Amerika entdeckte oder Jeanne d`Arc auf dem Scheiterhaufen hingerichtet wurde, begann unaufhaltsam die Geschichte der Kohlegewinnung und des Bergbaus an der Saar.

 

Die Geschichte des Kohleabbaus in unserem Land von Pingen und Schürfen über Stollen und Gruben ist also lang, und mit den Menschen an der Saar, sowie mit  zahlreichen geschichtlichen Ereignissen eng verknüpft.

 

Über Jahrhunderte bis zum Jahr 1754 wurde in unseren Wäldern zuletzt von den armen Bauern der umliegenden Ansiedlungen, die sich am Rande der Wälder ein Stück Land urbar gemacht hatten, mit einfachen Gezähe (Bergmännisch z.B. „Schippe, Feldhacke“) unter oft großen Gefahren nach dem schwarzen Gold gegraben.

 

Es wurden über Jahrhunderte, um an die brennenden Steine zu kommen, tiefe trichterförmige Löcher auch „Bauerngruben" genannt, am „ausgehenden“ der Flöze, also dort, wo die Kohle zur Erdoberfläche drängte, angelegt. Man grub so lange, bis das Wasser oder Luftknappheit ein Weitergraben unmöglich machte.

 

Erst Fürst Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken, der übrigens unsere Wälder für ausgedehnte Jagden nutzte und sein Jagdhaus auf der Erkershöhe stehen hatte, beendete 1754 mit einem Erlass die, wie er sagte „planlose Schürferei“. Die armen Bauern gingen leer aus und wurden bestraft, wenn sie dennoch Kohle schürften.

 

Die wilde Jagd der Herren ging allerdings weiter, denn 1768 wurde in der Nähe des heutigen Heiligenwalder Wahrzeichens „Sachsenkreuz“ an einem, wie der Chronist sagt, Pfad im wilden Wald zwischen Merchweiler und der Graulhecke der Förster des Freiherrn von Kerpen, Johann Georg Sax (ja Sax mit x- nicht mit ch) bei einem Jagdunfall erschossen. Das Kreuz des Jägers steht am heutigen „Sachsenkreuz“ und findet sich auch im Heiligenwalder Wappen wieder.

 

Die rabiate Maßnahme des Fürsten bezüglich der Bauerngruben, die viele Bauern schwer traf,  war allerdings die Grundlage für eine systematische, wirtschaftliche und technisch rationelle Kohleförderung an der Saar.

 

Die Grube Illingen am Hemel von 1754 (am Heiligenwalder Fünffingerweg) an der Ortsgrenze gelegen, belieferte die Abnehmer der Region, die Kohle zunächst für die Schmiedefeuer und zum brennen von Kalk für die Felddüngung brauchten.

 

Um auch minderwertige Kohle vermarkten zu können ließ Baron von Kerpen in der Nähe der Grube in der Nähe der heutigen Rußhütterstraße eine Rußfabrik errichten, deren Arbeiter und ihre Familien die

Ur-Zelle von Heiligenwald werden sollten.

 

Der nun in den Gruben folgende „kunstgerechte“ Abbau der Flöze über Stollen und Schemel, verbunden mit der Wasserlösung war, wie Dr. Horst Wilhelm in der Histographie „Itzenplitz - einst und jetzt“ sagt, der Beginn des modernen Grubenbaus und damit der Saar-Kohlegruben.

 

Die über Jahrhunderte gewachsene Tradition des Kohleabbaus über Pingen und Schürfe war damit aber noch längst nicht zu Ende. Es bedarf noch des Hinweises, dass nach dem ersten Weltkrieg genauso wie in den Notjahren nach dem 2. Weltkrieg bis in die 1960er Jahre in unserem Wald nochmals nach der überlieferten Gewinnungsmethode nach Kohle gegraben wurde. So erklärt sich auch, so Delf Slotta, der gute Erhaltungszustand vieler Pingen.

 

Ich hoffe, dass wir die Kohle gewordenen Boten einer viele Jahrtausende alten Vegetation aus dem Schoß von Mutter Erde, die sich bei uns wieder neugierig an die Erdoberfläche drängen, aus der Not heraus nie mehr brauchen.

 

Und dennoch: Unsere immer währende Heiligenwalder Energiereserve „für alle Fälle“ liegt, das ist nicht zu übersehen, seit Ur-Zeiten vor unserer Haustür.

 

Rüdiger Zakrzewski

 

  • 23.03.19 - Ernennung von

                              Birgit Breuer,  Rüdiger Zakrzewski,

                              Delf Slotta, Hans-Walter Bronder,

                              Dr. Horst Wilhelm und Gustav Rippel

                              zu Ehrenmitgliedern unseres

                              Fördervereins anlässlich unserer

                              Jubilarfeier

Gäste u. Ehrenmitglieder:

von links:

Ortsvorsteher Klaus Gorny, Ehrenmitglieder Hans-Walter Bronder, Delf Slotta, Birgit Breuer, Gustav Rippel, Bürgermeister Markus Fuchs, Landrat Sören Meng, Ehrenmitglied u. Vors. des Vereins Rüdiger Zakrzewski (es fehlt Ehrenmitglied Dr. Horst Wilhelm)

18.04.19 - Auszug aus dem Interview der Zeitschrift

                 "FORUM", Bereich Politik, mit Minister

                 Commercon zur Zukunft der Industriekultur

                 an der Saar

23.02.19 - Türmchen im Sonnenuntergang im   

                  frühlingshaften Februar 2019

 

- Ein meisterhaftes Traumfoto von Gerd Wehlack -

26.08.18 - Fest anlässlich des110-jährigen Bestehens des Pumpenhauses und des 10-jährigen Bestehens unseres Fördervereins.

 

 

Ansprachen von Rüdiger Zakrzewski, Bürgermeister Markus Fuchs, Ortsvorsteher Klaus Gorny und Kultusminister Ulrich Commercon

Herzlichen Dank an alle unsere fleißigen Helferinnen und Helfer, die uns vor, während und nach dem Fest tatkräftig unterstützt haben, ohne sie wäre die Durchführung des Festes nicht möglich

gewesen !

                    Weitere Eindrücke von unserem Fest

01.10.17 - Unser Türmchen im Morgennebel -

ein weiteres Traumfoto von Gerd Wehlack

15.06.2017 - Eindrücke anlässlich der symbolischen      Schlüsselübergabe an die Gemeinde

November 2016 - Ansichten vom Pumpenhaus,

                              Fotos: Gerd Wehlack

Oktober 2016 - Anerkennung des Ministeriums für Bildung und Kultur des Saarlandes und der Industrie- und Handelskammer für unsere Leistung zur Restaurierung des Pumpenhauses Itzenplitz

September 2016 - Unser Türmchen - Welch ein Juwel !!

Traumfotos von Gerd Wehlack

Ende August 2016

 

Foto:

Gerd Wehlack

August 2016 - Innenraum Pumpenhaus

Foto: Gerd Wehlack

Juni 2016 - Verputzarbeiten am Pumpenhaus

 

Foto: Gerd Wehlack

 

Juni 2016 - Pumpenhaus vor den Verputzarbeiten

 Fotos: Gerd Wehlack

11.11.15 - Pressetermin mit Information über Stand und Fortgang der Arbeiten am Weg vor dem Pumpenhaus

 

Foto: Gerd Wehlack

Foto: Saarbrücker Zeitung

05.07.15 - Eröffnung der Fotoausstellung "Unser Türmche" von Gerd Wehlack im Bistro SaXenkreuz

Foto: Georg Haupenthal

16.06.15 - Überreichung der Spende von 2000 € der Firma proWin

Wir bedanken uns sehr herzlich !

29.05.15 - Präsentation und Montage des Bauschildes am Pumpenhaus

Fotos: Gerd Wehlack

13.08.14 - Besuch Umweltminister Reinhold Jost

Fotos: Gerd Wehlack

26.04.14 - Interview mit unserem 1. Vorsitzenden Rüdiger Zakrzewski beim SR 3, Moderatorin Carmen Bachmann     

Fotos: Gerd Wehlack

16.05.14 - Besuch der Wirtschaftsministerin Frau Rehlinger

Fotos: Gerd Wehlack

22.11.13 - Richtfest Pumpenhaus

Fotos: Kerstin Gorny

2011/2012

Renovierungsarbeiten am Pumpenhaus

Fotos: Kerstin Gorny

Renovierung 2012
Renovierung 2012

Fensterrahmen " im neuen Glanz ! "

Renovierung 2012
Renovierung 2012


Renovierung 2012
Renovierung 2012


Das Team vom Bau - September 2011
Das Team vom Bau - September 2011

 

Bei der Arbeit - September 2011
Bei der Arbeit - September 2011


Zustand Vorher / Nachher - September 2011
Zustand Vorher / Nachher - September 2011

Vorher 

Zustand Vorher / Nachher - September 2011
Zustand Vorher / Nachher - September 2011

Vorher

Zustand Vorher / Nachher - September 2011
Zustand Vorher / Nachher - September 2011

Nachher

... und noch ein gutes Team
... und noch ein gutes Team


14.10.10 - Spende Fam. Zägel

Am 14.10.10 überreichte Familie Zägel gemeinsam mit den Helferinnen und Helfern eine Spende von 1000 € an den Förderverein. Die Spende wurde durch den Verkauf von selbst gebastelten schwimmenden Lichtern am Itzenplitzer See- und Lichterfest (11./12.09.10) erwirtschaftet.

Hut ab und vielen Dank für diese tolle Initiative !!

Rund um Itzenplitz, neue und alte Ansichten

Itzenplitz heute
Itzenplitz heute
Trachtenträger des Bergmannsvereins Heiligenwald, Foto vom 29.04.1983
Trachtenträger des Bergmannsvereins Heiligenwald, Foto vom 29.04.1983


Maschinenleute der Grube Itzenplitz, Foto von 1913
Maschinenleute der Grube Itzenplitz, Foto von 1913


Itzenplitzer Weiher mit Sockel Pumpenhaus
Itzenplitzer Weiher mit Sockel Pumpenhaus


Zechenhaus u. Schacht 3, Foto von 1920
Zechenhaus u. Schacht 3, Foto von 1920


Auch bei tiefem Wasserstand wurde geangelt !
Auch bei tiefem Wasserstand wurde geangelt !
Tagesanlage Itzenplitz, Foto von 1919
Tagesanlage Itzenplitz, Foto von 1919
Impression von Untertage, Foto von 1920
Impression von Untertage, Foto von 1920

Unbedingt Lesen :

Niederschrift unserer Mitgliederversammlung vom 25.01.2019

siehe "Aktuelles/Termine"

 

 

Jetzt schon notieren:

Mitgliederversammlung am 14.01.2020

siehe

"Aktuelles/Termine"

 

Sehr gute Information,

Stand Oktober 2019:

Von unserem 1.Vorsitzenden

Rüdiger Zakrzewski:

Wissenswertes kurz gefasst

Sehr detaillierte, sehr engagierte Beschreibung zu Itzenplitz, den Bergbaurelikten, dem Naherholungsraum und seiner Geschichte, sowie über Sportmöglichkeiten und die örtliche Gastronomie

siehe

"Informationen rund um Itzenplitz"

 

 

Neue Karte von Gerd Wehlack:

siehe

"Aktuelles/Termine"